Schulberatung an der Otto-Schwerdt-Mittelschule

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Der Beratungslehrer übernimmt entsprechend des BayEUG Art. 78 und der KMBeK vom Oktober 2001 folgende Aufgabenbereiche:

1. Schullaufbahnberatung

2. Pädagogisch-psychologische Beratung

3. Beratung von Schule und Lehrkräften

4. Zusammenarbeit mit anderen Beratungsdiensten

zu 1. Schullaufbahnberatung

Schullaufbahnberatung findet zunächst durch die Mitwirkung der Beratungslehrerin bei den Informationsveranstaltungen zur Wahl der Schullaufbahn und zum Übertritt statt. An der Otto-Schwerdt-Mittelschule betrifft dies in erster Linie die Abendveranstaltung zur Neuaufnahme der Fünftklässler, wobei besonders auf die Bedingungen und Möglichkeiten der Ganztagesschule eingegangen wird, sowie den Infoabend zum Mittlere-Reife-Zug in Ganztagesform, der hier angeboten wird.

Einen weit größeren Umfang nimmt jedoch die individuelle Einzelberatung bei schwierigen schullaufbahn-relevanten Entscheidungen ein, die das „Kerngeschäft“ der Beratungslehrkraft darstellt. Dabei sind z. B. Lern- und Leistungsprobleme von Schülern, die immer wieder auch noch nach getroffener Schullaufbahnentscheidung auftauchen, oder im positiven Fall spezielle Begabungen, die einen Wechsel der einmal getroffenen Schullaufbahn erforderlich erscheinen lassen.

Eng verbunden mit der Schullaufbahnberatung im Einzelfall ist die pädagogisch-psychologische Beratung, die sich als niederschwelliges Beratungsangebot durch fachlich kompetente Ansprechpartner versteht.

  

        

 SchulberatungKoeppl2015Hildegard Köppl,
Beratungslehrerin

zu 2. pädagogisch-psychologische Beratung

Hierbei stehen pädagogische Probleme im Mittelpunkt, z. B. Schulleistungsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten von Schülern oder Probleme zwischen Schülern und Lehrern.

Die Grundlage dieser Arbeit bildet die fundierte Diagnostik der Lern- und Leistungsstörungen (z. B. von LRS, Legasthenie, Verdacht auf ADHS, Dyskalkulie), die sowohl anhand standardisierter Testverfahren als auch anhand einer gesprächsbasierten und verhaltensbeobachtenden Anamnese erfolgt. Ratsuchende werden fallbezogen an die Schulpsychologin, andere Beratungsinstitutionen oder an die örtlichen Erziehungsberatungsstellen bzw. Therapeuten/Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie weitervermittelt.

Ziel dieses Beratungsprozesses ist es, durch Bereitstellen, Sammeln und Auswerten von Informationen, durch klärende Gespräche, gemeinsame Erarbeitung von Lösungsansätzen und Entscheidungskriterien sowie durch Angebote an Realisierungshilfen die Ratsuchenden zur Selbsthilfe zu befähigen. Dabei geht es prinzipiell um Maßnahmen des Förderns oder des Intervenierens. Auch erhalten Eltern und Lehrkräfte Beratung darüber, durch welche konkreten Förder- und Unterstützungsmaßnahmen einem erkannten Problem nachgekommen werden könnte.

 

 zu 3. Beratung von Schule und Lehrkräften

Die Beratung von Schule und Lehrkräften stellt einen Prozess dar, der sich - angefangen von einfacher Informationsvermittlung – bis hin zu einer von Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung getragenen Beziehung entwickeln soll.

Bereiche im Einzelnen sind:

    • Beratung und Unterstützung hinsichtlich Lernstandserhebungen/modulare Förderung in den 5. Klassen; Durchführung von standardisierten Testverfahren für das Fach Deutsch (Textverständnis und Rechtschreiben); Unterstützung der beteiligten Lehrkräfte bei der Auswertung und Interpretation der Testergebnisse

    • Entwickeln von schulinternen Regelungen der Notengebung bei LRS oder Legasthenie

    • Beratung von Lehrkräften im Hinblick auf den Umgang mit Schülern in familiären Prob-lemsituationen, den Umgang mit auffälligen Schülern, Konflikte mit Kollegen/Kolleginnen bzw. Interessenskonflikte, die Vorbereitung von Elterngesprächen

    • Unterstützung von Lehrkräften bei Elterngesprächen

 

zu 4. Zusammenarbeit mit anderen Beratungsdiensten

In der Beratungspraxis gibt es vielseitige Kontakte zu den folgenden Beratungsdiensten:

    • Herr Marco Spangler, als Jugendsozialarbeiter einer Außenstelle des Städtischen Jugendamtes, ergänzt die schulische Beratung und leitet zum Feld der Jugend- und Familienhilfe über.

    • Herr Max Lindner, Mobiler Sonderpädagogischer Dienst, Ansprechpartner für alle Fragen sonderpädagogischen Förderbedarfs

    • Kontaktierung niedergelassener örtlicher Kinder- und Jugendpsychiater sowie der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Regensburg

    • Kontaktierung von Erziehungsberatungsstellen in Regensburg
      (Caritas, Diakonie, Staatl. Erziehungsberatung)


    • Zusammenarbeit mit den Staatlichen Schulpsychologen bei der Einholung von Auskünften bei Fragen der Testdiagnostik

    • Zusammenarbeit mit der Staatlichen Schulberatungsstelle